IBB Dortmund
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Zentrales Ziel aller Projekte des Deutsch-ukrainischen Netzwerks (DUN) ist es, die Lebenssituation von sozial benachteiligten Gruppen zu verbessern und nachhaltige Zukunftsperspektiven in einem gemeinsamen Haus Europa zu ermöglichen. Zielgruppen der bisherigen Projekte waren insbesondere Waisenkinder, Tschernobyl-Betroffene sowie Menschen mit Behinderungen. Zu den regionalen Schwerpunkten gehören die Städte Charkiw und Tschernigow.

DUN kann seine zahlreichen Projekte nur dank der Förderung unterschiedlicher Geber durchführen. Unter den wichtigsten geförderten Projekten, die in der Ukraine in Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) in Dortmund durchgeführt wurden, sind zu nennen:

• Baumaßnahmen zur Erweiterung der Unterbringung von Vorschulkindern in der Internatsschule für sehbehinderte Waisenkinder in Tschernigow (2009, gefördert durch das Bundesministerium für wissenschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

• Verbesserung der Versorgung in der Internatsschule für sehbehinderte Waisenkinder in Tschernigow durch Ausbau der Küchen- und Lagerkapazitäten (2010, gefördert durch das Bundesministerium für wissenschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung),

• Aufbau einer Begegnungsstätte für Tschernobyl-Liquidatoren in Charkiw (2011-2013, gefördert durch das Bundesministerium für wissenschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung),

Wanderausstellung „Tschernobyl: Menschen – Orte – Solidarität – Zukunft“ in der Ukraine (2012-2013, gefördert durch das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche und die Evangelische Kirche von Westfalen),

Stärkung des Selbsthilfepotenzials von Menschen mit Behinderung in der ostukrainischen Region Charkiw (2014/2015, gefördert durch Aktion Mensch).

Neben der eigenen Projektarbeit hat DUN außerdem viele deutsche Partner bei der Durchführung humanitärer Hilfe unterstützt.